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06.12.2019
Pinfa Workshop “Fire Safety Challenges in Automotive Plastics” in Darmstadt, Deutschland
Die Pinfa (Phosphorus, inorganic and nitrogen flam
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09.10.2019
Foam Expo Europe und Composite Europe 2019 in Stuttgart
Im vergangenen Jahr fanden die zwei Messen COMPOSI
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14.08.2019
Pinfa Workshop “Electromobility & Fire Safety Challenges” in Tokyo, Japan
Am 1. Juli 2019 öffnete das Hotel „The
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29.05.2019
Elektrifizierte Zukunft
Auch 2019 stellten namenhafte Firmen wie Henkel, S
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23.05.2019
Design für Brandschutz in umweltfreundlicherer Elektronik
pinfa North America veranstaltete im Mai 2019
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08.05.2019
Kulturerbe in Flammen
Die Bilder des Brandes der Pariser Kirche Notre Da
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Intumeszenz-Flammschutzsysteme

Wirkprinzipien: Ausbildung einer voluminösen, isolierenden Schutzschicht durch Verkohlung und gleichzeitiges Aufschäumen

Intumeszierende Systeme blähen zu Schäumen auf. Man nutzt sie, um brennbare Materialien wie Kunststoffe oder Holz, aber auch Stahl, der bei erhöhter Temperatur seine Festigkeit einbüßt, gegen die Einwirkung von Wärme und Feuer zu schützen.

Grundsätzlich setzten sich Intumeszenz-Flammschutzsysteme wie folgt zusammen:
1. "Kohle"-Spender (z.B. Polyalkohole)
2. Säurespender (z.B. Ammoniumpolyphosphat)
3. Treibmittel (z.B. Melamin)


Vorgänge des Intumeszenz-Mechanismus:


1. Erweichen des Binders/Polymers (z.B. Polypropylen)


2. Freisetzung einer anorganischen Säure (z.B. Ammoniumpolyphosphat)


3. Verkohlung, z.B. von Polyalkoholen


4. Gasbildung durch das Treibmittel (z.B. Melamin)


5. Aufschäumen des Gemisches


6. Verfestigung durch Vernetzungsreaktionen

Dieses Bild unten zeigt, wie die aufgeschäumte Schicht am Ende aussieht. In diesem Fall ist die Beschichtung von 1 mm auf ca. 100 mm aufgeschäumt.