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29.05.2019
Elektrifizierte Zukunft
Auch 2019 stellten namenhafte Firmen wie Henkel, S
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08.05.2019
Kulturerbe in Flammen
Die Bilder des Brandes der Pariser Kirche Notre Da
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01.04.2019
Der lange und schwierige Weg hin zu umweltfreundlicherer Elektronik - Chemikalienmanagement für die Elektronikindustrie bleibt eine Herausforderung
Am 28.03.2019 organisierte ChemicalWatch in Br&uum
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15.10.2018
"Polyurethanes Technical Conference" – Lösungen mit mehr Nachhaltigkeit für die Polyurethanindustrie
Vom 1 - 3 Oktober 2018 lud das „Center for t
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12.10.2018


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14.08.2018
Neuer Artikel über das Recycling von halogenfreien flammgeschützten Kunststoffen am Beispiel Polyamid
Kunststoffe international 2018/08, Seiten 39 - 42,
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Intumeszenz-Flammschutzsysteme

Wirkprinzipien: Ausbildung einer voluminösen, isolierenden Schutzschicht durch Verkohlung und gleichzeitiges Aufschäumen

Intumeszierende Systeme blähen zu Schäumen auf. Man nutzt sie, um brennbare Materialien wie Kunststoffe oder Holz, aber auch Stahl, der bei erhöhter Temperatur seine Festigkeit einbüßt, gegen die Einwirkung von Wärme und Feuer zu schützen.

Grundsätzlich setzten sich Intumeszenz-Flammschutzsysteme wie folgt zusammen:
1. "Kohle"-Spender (z.B. Polyalkohole)
2. Säurespender (z.B. Ammoniumpolyphosphat)
3. Treibmittel (z.B. Melamin)


Vorgänge des Intumeszenz-Mechanismus:


1. Erweichen des Binders/Polymers (z.B. Polypropylen)


2. Freisetzung einer anorganischen Säure (z.B. Ammoniumpolyphosphat)


3. Verkohlung, z.B. von Polyalkoholen


4. Gasbildung durch das Treibmittel (z.B. Melamin)


5. Aufschäumen des Gemisches


6. Verfestigung durch Vernetzungsreaktionen

Dieses Bild unten zeigt, wie die aufgeschäumte Schicht am Ende aussieht. In diesem Fall ist die Beschichtung von 1 mm auf ca. 100 mm aufgeschäumt.